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Die Herausforderung liegt im Wissenstransfer

Ansätze zur Prävention von Extremismus in die praktische Deradikalisierungsarbeit tragen

Kaser Ahmed*, Mohammad Nadeem, Rashid Bajwa, Felix Brandes, Diba Hossein, Sabrina Kunze & Isgard Ohls

Erfolgreiche Deradikalisierungs- und Distanzierungsarbeit erfordert einen umfassenden Wissenstransfer aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Auf europäischer Ebene spielt das Radicalisation Awareness Network (RAN) eine entscheidende Rolle. Es bringt vielfältige Erfahrungswerte aus der Praxis und Wissensbestände zusammen und ermöglicht so Fachaustausch zwischen nationalen Behörden und nichtstaatlichen Akteuren. Auf Bundesebene betreut die Beratungsstelle „Radikalisierung“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2012, inklusive eines Forschungszentrums, behördliche und zivilgesellschaftliche Anlaufstellen für den Phänomenbereich Islamistischer Extremismus und fördert neben praktischen Angeboten auch bedarfsorientierte Forschung auf diesem Feld. Dadurch konnte mit Koordinierungsstellen in mehreren Bundesländern angemessen
auf die neue Herausforderung der Wiedereingliederung von deutschen Rückkehrenden etwa aus Gebieten des sogenannten Islamischen Staates (IS) in die Mehrheitsgesellschaft reagiert und die weiterhin notwendige Prävention von Radikalisierung gestärkt werden. Der Beitrag konzentriert sich auf die vielfältigen Aspekte des Wissenstransfers.


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