forum kriminalprävention - 02/2026
Hass und die Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens
Ursachen und Handlungsoptionen
Andreas Beelmann
Viele Menschen haben aktuell den Eindruck, dass unser Zusammenleben in zunehmendem Maße durch einen „rauen Ton“, Unfreundlichkeiten oder gar Hass gekennzeichnet ist. Diese Einschätzungen decken sich mit den Ergebnissen aktueller Umfragen zum sozialen Miteinander und werden auch aus professionellen Kontexten berichtet. Ob in Schilderungen der Polizei und von Rettungskräften, im Gesundheits- und Bildungswesen, im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen; immer häufiger kommt es offenbar zu Auseinandersetzungen, bei denen sich Menschen unversöhnlich gegenüberstehen. Auch die gesellschaftspolitischen Debatten werden härter und unsachlicher geführt und gehen nicht selten mit persönlichen Diffamierungen, ja sogar körperlichen Angriffen und Bedrohungen einher.
Prof. Dr. Andreas Beelmann beleuchtet in seinem zweiten Policy Paper daher die Ursachen und Folgen von gesellschaftlichem Hass. Er sammelt zudem klare Handlungsempfehlungen, um adäquat auf die Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens zu reagieren.
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