forum kriminalprävention 3-2025 Dezember
Editorial
In dieser letzten Ausgabe des Jahres 2025 richten wir den Blick auf das Schwerpunktthema Geschlechtsspezifische Gewalt. In der Redaktion gibt es dabei eine Besonderheit: Diese haben Dr. Renate Schwarz-Saage und ich gemeinsam übernommen. Frau Dr. Schwarz-Saage arbeitet seit vielen Jahren im gleichnamigen Arbeitsschwerpunkt und hat diese Ausgabe entscheidend geprägt. Dafür möchte ich zunächst herzlich „Danke“ sagen. Geschlechtsspezifische Gewalt bezeichnet Gewalthandlungen, die sich gegen Personen aufgrund Ihres tatsächlichen oder vermeintlichen Geschlechts richten. Darunter fallen von physischer über psychische bis hin zu finanzieller Gewalt noch einige weitere Ausprägungen. Doch so vielfältig die Gewaltforme sind, so eindeutig ist das jeweilige Machtgefälle, welches dieser Gewaltformen zugrunde liegt: Täter:innen geschlechtsspezifischer Gewalt sind überwiegend Männer, während Betroffene überwiegend Frauen bzw. FLINTA*-Personen sind. Geschlechtsspezifische Gewalt ist in Deutschland allgegenwärtig und häufig. Das kann eine freiheitlich und demokratisch organisierte Gesellschaft nicht hinnehmen. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl engagierter Kolleg:innen, Handlungsmöglichkeiten und -konzepte, um dieses Problem zu verringern. Einen Einblick finden Sie im vorliegenden Heft.
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