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Liebe Leserinnen und Leser,

Prävention ist in Bewegung, vielleicht nicht so schnell wie das Titelmotiv andeutet, und stellt sich  kontinuierlich den sich wandelnden Herausforderungen in der Gesellschaft. Mit Prävention sind viele einzelne Personen, Projekte und  Programme, lokale und zentrale Akteure und Akteurinnen, staatliche Institutionen  und zivilgesellschaftliche Netzwerke sowie vielfältige Kooperationsformen zwischen allen genannten Bereichen gemeint.  Die Schwerpunkte sind unterschiedlich und bewegen sich zwischen  den Polen der Utopie einer selbstregulierenden solidarischen Gesellschaft und der Vorstellung eines für  Sicherheit und Ordnung sorgenden  Überwachungsstaates. Gekoppelt ist  diese Bewegung an die Fragen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen,  welche Leit- und Vorbilder eine breite Zustimmung finden, woran wir uns  orientieren können.  forum kriminalprävention bewegt  diese Herausforderungen, der sich die  „Community“ der präventiven Arbeit  stellen muss. In den 50 Ausgaben seit  Januar 2010 gibt es bewegende Bilder  und Worte, die ermutigen sollen, an  der Verbesserung der Voraussetzungen für eine konfliktfähige, friedliche,  tolerante, schutzbietende, unterstützende und soziale Gesellschaft mitzuwirken. Startpunkt ist keineswegs ein  kontrollhaftes Sicherheitsparadigma,  sondern die Vielfältigkeit von Gestaltungsmöglichkeiten, um Interessen  und Konflikte ausgleichen zu können.  Die Ziele sind häufig nur mühsam und  mit langem Atem erreichbar.....

Herzliche Grüße

Ihr Wolfgang Kahl


Die Langfassung des Editorials können Sie hier als pdf herunterladen