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GEWALTPRÄVENTION
Das Projekt NETWASS
- NETWorks Against School Shootings -
Ein Programm zur Prävention schwerer zielgerichteter Schulgewalt

Johanna Scholl, Friederike Sommer, Nora Fiedler, Vincenz Leuschner & Herbert Scheithauer

In dem von Oktober 2009 bis März 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt NETWASS - NETWorks Against School Shootings - wurde an der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Herbert Scheithauer und in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Sicherheitsforschung der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg ein Programm zur schulinternen Prävention schwerer zielgerichteter Schulgewalt entwickelt. Das Programm wurde an 108 Schulen in drei Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg) von Experten der Schulpsychologie, Polizei und Mitarbeitern des Projektes durchgeführt und evaluiert. Zentrale Kernpunkte der NETWASS-Fortbildungen waren dabei die Sensibilisierung der Schulmitarbeiter durch die Wissensvermittlung des derzeitigen Forschungsstandes sowie die Implementierung des NETWASS-Krisenpräventionsverfahrens, im Rahmen dessen ein schulinternes Krisenpräventionsteam gebildet bzw. spezifisch ausgebildet wurde. Im Folgenden werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Phänomen der schweren zielgerichteten Schulgewalt als Grundlage des NETWASS-Krisenpräventionsverfahrens dargestellt und das Verfahren sowie ausgewählte Evaluationsergebnisse erläutert.


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